Schokolade selber machen mit Chocqlate

Ich liebe Schokolade in allen erdenklichen Arten. Besonders gerne habe ich sie dunkel und ursprünglich, ohne viel Chichi und Zusätze. Auf der Biofach habe ich Chocqlate kennen gelernt und mir hat das Konzept sofort eingeleuchtet: Man kann hier Boxen erwerben, in denen sich die Grundzutaten für die Schokoladenherstellung befinden. So kann man Zuhause Schokolade herstellen, sich mit den Rohstoffen vertraut machen und sie so würzen, wie man sie am liebsten mag. Chocqlate bezieht den Kakao von kleinen Familienbetrieben aus Sri Lanka und Panama, denen sie faire Preise zahlen. Momentan befindet sich das Produkt in der Bio-Zertifizierung. Am Produkt wird sich damit aber gar nichts ändern, außer dass es noch das Bio-Siegel tragen wird. Es ist also jetzt schon alles Bio, es darf nur noch nicht drauf stehen.

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Auf der Messe konnte ich Schokolade probieren, die mit diesem Set hergestellt wurde. Sehr lecker. So habe ich mir solch eine Box und meine Freundin Rike geschnappt, um das mal auszuprobieren. Rike war schon mal unser Freitagskind und ist Köchin, so hatte ich einen Profi in meiner Küche und es konnte nichts mehr schief gehen.

Was ist denn alles drin in der Box? Handgemahlene, nicht geröstete Kakaobohnen, Kakaopulver, Kakaobutter, Agavendicksaft und ein Hauch von reiner Vanille. Außerdem Tafel-Formen, in die man die Schokolade gießen kann. Man kann aber auch eigene Formen verwenden oder anders kreativ herangehen.

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Als erstes muss die Kakaobutter geschmolzen werden. Hierbei muss man aufpassen, dass kein Wasser reinkommt (schon das kleinste Tröpfchen bringt alles zum Gerinnen) und dass sie nicht zu heiß wird. Das kennt man ja auch vom Kuvertüre-schmelzen beim Kuchen backen oder Desserts zubereiten. Kakao mag es nicht, wenn er zu heiß wird.

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Parallel haben wir die Kakao-Mischung in eine Metallschüssel gegeben (Metall ist gut, weil es die Hitze gleichmäßig verteilt, habe ich von Rike gelernt!) und schon mal mit etwas Agavendicksaft gesüßt. Sobald die Kakaobutter restlos geschmolzen war, kam sie nun zu der Kakao-Vanille-Agavendicksaft-Mischung und Rike hat alles ordentlich durchgerührt.

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Wir waren etwas irritiert, weil die Schokolade ein wenig krisselig wirkte, haben uns dann aber auf der Website von Chocqlate vergewissert – das ist ganz normal und so gewollt. Nun konnten wir die Schokomasse also in die Schokoladen-Tafel-Formen gießen. Damit sie flüssig genug war, mussten wir sie noch einmal ganz kurz ins Wasserbad geben. Wenn man möchte, kann man sie dann noch mit Nüssen, rosa Pfeffer, Meersalz oder sonst etwas verfeinern, wir wollten sie erst einmal ganz pur probieren.

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Hmm, sieht schon mal gut aus. Ab damit in den Kühlschrank, oder wenn es schnell gehen soll ins Gefrierfach. Wenn die Schokolade ganz fest geworden ist, kann man sie aus der Form drücken. Hammer – hat geklappt. Auch unseren Geschmackstest hat sie bestanden, wirklich lecker.

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Im Online-Shop von Chocqlate kann man sowohl fertige Schokolade, als auch die Sets zum selber machen bestellen. Auf der Website gibt es weitere Infos.

Über weitere schokoladige Highlights von der Biofach habe ich übrigens letztens auf dem re:blog berichtet.

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Comments

2 Responses to “Schokolade selber machen mit Chocqlate”
  1. Luisa sagt:

    Oh, wie toll! Das eignet sich bestimmt auch super als Gastgeschenke bei einer Hochzeit. Da hab ich gedanklich gleich schon wieder meine Traumhochzeit vor Augen 😀 In meiner Vorstellung gibt es dann als Gastgeschenke eben diese selbstgemachte Schokolade, die kommt in kleine Plastiktütchen und an diese wird ein kleiner heliumgefüllter Ballon befestigt.. und dann hat man im ganzen Raum Ballons, auf die man auch die Namen schreiben kann. So sieht jeder gleich von weitem wo er sitzt.. hachja 😀

  2. Mhh..ich liebe Schokolade, genau wie, etwas dunkler und ohne viel Schnick-Schnack (: !
    Zwar werde ich mir vorerst keines dieser Sets bestellen (obwohl es praktisch ist gleich alles parat zu haben), dafür aber eigene Schokolade mit Kakaobutter machen. Als Form kann für’s erste Probieren auch eine kleine Tupperdose o.ä. genommen werden, die man mit Backpapier auslegt. Mit Kokosöl habe ich es schon einmal probiert, aber das schmeckte mir zu sehr nach Eiskonfekt x) .
    Vielen Dank für’s Vorstellen des Sets und liebe Grüße (: .

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