Zeit statt Zeug verschenken

Weihnachtszeit = Geschenkezeit.  Hier und Hier und Hier haben wir uns ja schon den weihnachtlichen Shopping-Tipps gewidmet. Aber warum nicht auch mal Zeit schenken?

Hier 5 unschlagbare Gründe für Zeit statt Zeug.

1. Gemeinsame Erlebnisse machen Spaß. Okay, es sei denn, ihr seid autistische Materialisten. Dann ist Zeug statt Zeit natürlich besser.

2. Zeit ist eine der wenigen Ressourcen, die sich vermehrt, wenn man sie her gibt. Zumindest beim verschenken.  Dagegen Zeit mit Arbeiten verbringen, um dann Zeit in Kassenschlangen zu verbringen, um Sachen zu kaufen, die eigentlich keiner braucht, das kostet nur Zeit.

3. Beim Zeit verschenken senkt man das Risiko und somit die Gefahr eines schlechten Gewissens, dass ungeliebte Geschenke ihr Leben als Staubfänger fristen.

4. Zeit verschenken ist ressourcenschonend und umweltfreundlich. 2,7 Tonnen  CO2 im Jahr dürfte jeder Erdenbewohner im Jahr verbrauchen, um den Klimawandel um 2 Grad zu begrenzen. In Deutschland sind wir zur Zeit bei 11 Tonnen pro Jahr. Es gibt also noch viel zu sparen.

5. Zeit verschenken ist vielfältig. Und über die Website www.zeit-statt-zeug.de besonders einfach. Die Seite ist schlank gehalten und wartet mit schönen Polaroid-Fotos von Tätigkeiten aus, die man „verschenken“ könnte. Geschenke wie „Zoobesuch statt Stofftier“ oder „Nackenmassage statt Schal“ aussuchen, Datum vorschlagen und E-Mailadresse des Beschenkten eingeben. Man kann sogar einstellen, wann der Beschenkte das Präsent öffnen darf. Sehr sweet gemacht, unbedingt mal anschauen. Alle Berliner können sich auch auch bei Gidsy inspirieren lassen.

 

 

Kategorien Family Friday
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Im Gegensatz zu Kunst sollte Essen bodenständig sein. Ich bin für: Das große Ganze untersuchen // das Kleine bewundern // Entdeckungsreisen // Gute Laune // konkrete Pläne // abgefahrene Ideen // Fusion ohne Regen // Transparenz & Lobbycontrol// Arbeit, von der man leben kann. Überall auf der Welt // sich anmalen // vegi Ernährung (gelingt mir noch nicht immer) // Gui Boratto im Sonnenuntergang – ermöglicht durch eine Photovoltaik-Anlage // Sich reinhängen // Ökosoziale Marktwirtschaft versuchen // nicht mehr verbrauchen als einem zusteht // Einen Ort, an dem ich meinen Gedankenwust platzieren kann: Green Friday. Pop & Poesie gibt es hier: http://juliafriday.tumblr.com Bunte Bilder: http://pinterest.com/juliaschimanzky/

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