05.12. – nachhaltiges Geschenk für alle

Weihnachten rückt immer näher. Wer soll welches Geschenk bekommen? Irgendwie gehören zu diesem Fest Geschenke und das ist ja auch nicht prinzipiell falsch. Jede Menge unbrauchbaren Kram anzuschaffen und zu verschenken hingegen ist Quatsch.

Welches Geschenk ist wirklich sinnvoll?

Das, das gebraucht wird. Ich wage zu behaupten, dass alle mehr Kram haben als sie wirklich brauchen. Warum also sollten wir dazu beitragen, dass noch mehr Zeug herumsteht und einstaubt. Nur, damit ein Geschenk mehr unterm Tannenbaum lag? Fragt die zu Beschenkenden, was sie wirklich brauchen. Vielleicht gibt es ja Wünsche, von denen wir gar nichts wissen. Und wenn das Geschenk eine Überraschung sein soll, macht die wirkliche Auseinandersetzung damit Sinn. Ist jemand totaler Kaffee-Junkie kann es zum Beispiel Sinn machen, ein Kaffee-Abo zu verschenken. Das kann die Person wirklich gebrauchen und das Geschenk ersetzt eigene Käufe. Ist das Geschenk doch ein Wagnis, unbedingt den Kassenzettel aufbewahren und klar machen, dass man im Falle des Umtausches nicht beleidigt wäre.


Hat von mir schon mal ein Coffee Circle-Abo bekommen: Meine Schwester.

Gibt es das Geschenk in nachhaltig?

Manche Wünsche sind nicht ganz klar formuliert, bzw. meinen kein klar bestimmtes Produkt. Da macht es immer Sinn zu schauen, ob es eine nachhaltige Möglichkeit gibt. Papier-Produkte aus recyceltem Papier, Holzprodukte aus nachhaltiger Forstwirtschaft und alles so lokal wie möglich. Ein liebevoll aufgehübschtes Second-Hand-Teil – oder gar ein selbstgemachtes – kann auch ein viel schöneres Geschenk sein als ein neu gekauftes.

Manche brauchen wirklich gar nichts

Es gibt so Menschen, die wahnwitzig schwer zu beschenken sind. Vielleicht, weil sie sich selber jeden Wunsch erfüllen, oder weil sie einfach glücklich sind, so wie alles ist. Die kann man gut zum selbstgekochten Abendessen einladen. Oder einen Museumstag planen. Oder eine Radtour durch die Gegend. Alternativ könnte man überlegen, welches Thema zu der Person passt, eine Organisation heraussuchen und spenden. Ist jemand aktiver Umweltschützer wäre der NABU eine gute Sache, ist jemand sehr tierlieb eine Patenschaft für einen nahegelegenen Gnadenhof. Wer sich für Menschenrechte stark macht ist mit einer Spende für Amnesty International bestimmt sehr glücklich – und so weiter.

Schenkende aufklären

Aber wir machen ja nicht nur Geschenke, wir erhalten sie auch. Damit bei uns auch nicht irgendein Kram herumsteht macht klare Kommunikation Sinn. Konkrete Wünsche äußern oder sagen, dass man eben nichts braucht und auch wirklich, wirklich nichts haben möchte. Maximal selbst gebackene Kekse. Die gehen nun wirklich immer, oder?

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