Ein kleiner Wunsch zur Weihnachtszeit

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche euch allen, ob ihr nun Weihnachten feiert oder nicht, ein paar besonders schöne Tage. Mit euren Liebsten, ohne allzu viel Arbeit, ohne familiäre Dramen und sonstige negative Spektakel. Danke, dass ihr so treu und interessiert Green Friday lest. Ich gebe etwa so viel für den Blog aus, wie ich einnehme – ohne eure tollen Rückmeldungen und E-Mails, ohne eure Likes und persönlichen Gespräche hätten wir irgendwann keine Muße mehr gehabt, nehme ich an. Danke für viereinhalb spannende und inspirierende Jahre. Auf die nächsten!

Die jetzige Zeit birgt aber nicht nur Weihnachten – und ich für meinen Teil liebe Weihnachten sehr. Überall gibt es jetzt Jahresrückblicke. Auf Facebook kriegt man seinen ganz persönlichen Rückblick, in Funk und Fernsehen werden die Ereignisse des letzten Jahres aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt und die Tageszeitungen beschäftigen sich auch mit einer Gesamt-Bilanz. Das stachelt mich immer dazu an, das ganze Jahr für mich auch einmal Revue passieren zu lassen.

helpdonthate

2015 – was für ein turbulentes Jahr. Neben privaten wie beruflichen Höhen und Tiefen konnte man sich dieses Jahr auch der Politik nicht so recht entziehen. Das ist ohnehin nicht meine Art. So beschäftigt wie dieses Jahr hat es mich aber lange nicht mehr. Allem voran natürlich die große Flüchtlingsfrage und daran gekoppelt Europa. Was hat dieses Gebilde zu bedeuten, wenn in der jetzigen Situation nicht zusammengerückt, sondern mit dem Finger aufeinander gezeigt wird. Weitergehend gab es auch Diskussionen um das Freihandelsabkommen TTIP und Saatgut-Monopole wie Bayer und Monsanto. Das sind wohl die beiden großen Überschriften, mit denen ich mich besonders beschäftigt habe.

Es ist ja auch nichts Neues, eigentlich nichts davon. Dennoch hat es mich in diesem Jahr besonders umgehauen und mitgenommen.

Was ich für Schlüsse ziehe.

Dass wir gemeinsam stark sein können und für das einstehen müssen, das uns wichtig ist. Lasst uns nicht einlullen lassen. Lasst uns gemeinsam auch an die denken, die gerade eine schwere Zeit haben. Menschen, deren Leben aus den Fugen geraten ist. Und lasst uns – nicht nur jetzt – helfen. Oft sind es auch kleine Gesten, die anderen Menschen den Tag oder die Woche versüßen können. Der Motz-Verkäufer, dem man nicht nur eine Motz abkauft, sondern auch ein paar nette Worte sagt. Der orientierungslose Flüchtling, den man auf dem U-Bahnhof trifft und ihm den Weg weisen kann. Das Kind, dem man Halt geben kann. Die alte Dame, der man an der Bordsteinkante mit ihrem Rolator hilft. Einander anlächeln statt nur ins Handy starren. Für unsere Ideale und Werte einstehen – besonders in den Momenten, in denen es schwer erscheint.

Weihnachtswunsch

Nun wünsche ich mir, dass sich jeder kurz besinnt: Was ist mir besonders wichtig? Wo liegt die Welt im Moment ganz besonders schief? Was missfällt mir? Was kann ich tun? Neben der aktiven Hilfe in Obdachlosen- und Flüchtlingsheimen oder anderen Institutionen gibt es eine Menge Menschen, die ganz tolle Projekte in die Wege geleitet haben und monetäre Unterstützung brauchen. Verschenkt doch zu Weihnachten (oder wenn ihr keins feiert halt einfach zum Jahresende 2015) nicht nur Bücher, Spiele und Aktionen an die Liebsten, sondern auch die ein oder andere Spende.

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Besonders gut gefällt mir aktuell der Aufruf von der Blogfabrik und Sophia Hoffmann: #helpdonthate. Hier werden verschiedene Organisationen, die sich für Geflüchtete einsetzen, unterstützt. Ich wünsche mir von jedem von euch, der bis hierhin gelesen hat, dass er oder sie mindestens fünf Euro zu spendet. Wer mehr hat, gibt mehr – aber fünf Euro haben wir alle übrig, oder? Zwei Bier weniger, eine Schachtel Zigaretten, ein Fünftel T-Shirt aus dem Skateshop… lasst uns teilen, was wir haben. Hier geht es direkt zu der Aktion auf betterplace.org.

In diesem Sinne – Frohe Weihnachten <3

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