Challenge accepted: 40 Tage zuckerfrei

Oh, du süße Sünde. Ich bin so ein Streber mit Ernährung… hier und da vielleicht mal eine Pizza oder ein Burger, aber in der Regel ist bei mir alles selbst und frisch gekocht. Viel Gemüse, viel Liebe, kein Fleisch, sehr saisonal und alles bio. Oft vollwertig, meist nicht allzu fettig. Wenn da nur die Süßigkeiten nicht wären. Ich neige extrem dazu, Abends auf dem Sofa noch Schokolade zu futtern. Außerdem backe ich so gerne. Auch Restaurantbesuche laufen bei mir selten ohne Dessert ab. Und zwischendurch im Büro mal ein Schokocroissant. Hmmmmm. Dabei versuche ich schon, weniger Süßes einzukaufen. Manchmal laufe ich dann Abends wie ein Junkie durch die Wohnung und schau in alle Schubladen und mache 10mal den Kühlschrank auf – ist da nicht doch irgendwo noch was versteckt?

Macarons-Projekt-Zuckerfrei-Banner
(Foto: Hannah Frey)

Dieses Verhalten nervt mich an mir selbst. Außerdem habe ich in den letzten zwei Jahren ordentlich zugenommen. Nicht dramatisch, aber mit ein paar Kilo weniger fühle ich mich deutlich wohler. Und würde in meine Jeans wieder reinpassen. Vor ein paar Tagen bin ich auf Hannahs Blog Projekt: Gesund leben über die 40 Tage zuckerfrei Challenge gestoßen. Das Thema lässt mich seitdem nicht mehr los.

Hannah – I’m in!

Ich habe bei meiner liebsten Buchhändlerin (huhu, Eleni) schon entsprechende Fachlektüre bestellt und versuche nun, mich mental schon mal auf die 40 Tage vorzubereiten. Obst zähle ich nicht als Zucker, Obst möchte ich auch in den 40 Challenge Tagen essen. Aber auch auf Zuckerersatzstoffe wie Ahornsirup, Agavendicksaft, Reissirup und Co möchte ich weitgehend verzichten.

Am 10.02. geht es los, kommenden Mittwoch. Bis dahin versuche ich, alle Süßigkeiten die noch im Haus sind loszuwerden. Das dürfte die Rückfall-Wahrscheinlichkeit deutlich senken.

Ob ich in der Zeit wohl unausstehlich bin? Ob es mir total leicht fallen wird? Ob ich dadurch vielleicht sogar ein wenig abnehme? Ob ich nach ein paar Tagen verzweifelt das Handtuch werfen? Ich werde berichten! Macht doch mit – gemeinsam geht es bestimmt einfacher. In der geschlossenen Facebook-Gruppe von Hannah können alle Mitglieder ihre Erfahrungen, Tipps und Ideen posten und sich Anregungen holen. Ich hoffe, ein paar von euch dort zu treffen 🙂

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Comments

6 Responses to “Challenge accepted: 40 Tage zuckerfrei”
  1. Hannah sagt:

    Liebe Anna,
    toll, dass du dabei bist! Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen!! 🙂
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Hannah

    • Anna sagt:

      Ja, danke. Ich bin schon ganz gespannt wie es wird. Habe am Wochenende schon angefangen und fühle mich bislang ganz wohl – außer, wenn ich unterwegs irgendwas zu Essen finden muss. Sogar die frisch gemachten (angeblich) Salate im Bioladen haben Zuckerzusatz.

  2. nike sagt:

    ich bin seit dem 1.1.zuckerfrei, allerdings auch fructosefrei. keine süssigkeiten, keine zuckerersatzstoffe, kein obst … und das funktioniert besser als gedacht. keine heisshungerattacken, keine kopfschmerzen, keine schlechte laune. ein monat liegt noch vor mir und dann mal schauen, wie es weiter geht.
    ich bin gespannt, wie es dir ergeht!
    liebe grüße
    nike

    • Anna sagt:

      Liebe Nike,

      super!
      Kopfschmerzen und schlechte Laune habe ich eigentlich eh nie, aber Heißhungerattacken ständig.
      Mit dem Obst bin ich auch etwas unsicher, irgendwie kann ich mir aber nicht so richtig vorstellen, es echt ganz weg zu lassen – ich denke das reduziere ich auch einfach, aber verzichte nicht ganz. Aber wir werden sehen…. 🙂

      Viele Grüße und weiterhin „gutes Schaffen“.

  3. Susanna sagt:

    Oh ja, dieses Problem kenne ich nur zu gut! Leider… Kann mir auch passieren, dass ich extra nichts Süßes einkaufe und dann irgendwann spätnachmittags nach Stunden am Computer unruhig durch die Wohnung tigere. Deshalb mache ich jedes Jahr mindestens 1-2 mal eine Detox-Woche nur mit Säften, Rohkost etc. Nach dieser Woche bin ich dann auf jeden Fall eine Zeitlang „runter“ vom Zucker. Bei mir gehts auch nächste Woche wieder los. Viel Glück uns beiden! Liebe Grüße, Susanna

    • Anna sagt:

      Ja, dieses herumtigern… da merkt man erst, wie sehr man „drauf“ ist, wa?

      Berichte gerne, wie es dir damit ergeht. Ich bin schon ganz gespannt.

      Beste Grüße
      Anna

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