Band-Merch-Medaille für KAFVKA

Was ihr bestimmt schon gemerkt habt: Ich trage sehr gerne Band-Merch. Ich höre gerne Musik und schmücke mich auch gerne mit meinem Musikgeschmack. Ich habe eine ganze Menge Band-Shirts und habe jedes einzelne davon lieb. (Um es mit Marie Kondo zu sagen: Yes, they stark joy!) Ein paar ganz alte habe ich von meinem Exfreund geerbt, die sind besonders schick: Zum Beispiel ein GBH- und ein Suicidal Tendencies-Shirt von 1986 – genau so alt wie ich.

Aber auch von aktuellen Bands möchte ich vielleicht hier und da ein Shirt haben. Und es hat auch nicht jede/r einen Exfreund, der einem die guten alten Teile zuschanzen kann. Mich ärgert immer wieder, dass fast alle Bands auf dieselben, nicht fair gehandelten Shirts aus konventioneller Baumwolle drucken. Das ist günstig, das ist bewährt – aber das ist eben auch überhaupt nicht nachhaltig. Besonders bei politisch aktiven Bands ärgere ich mich, die müssten es doch wirklich besser wissen.

Einige Bands drucken durchaus auf fair gehandelter Bio-Baumwolle. Teilweise sogar in Zusammenarbeit mit lokalen Siebdruckereien mit ökologisch vertretbaren Farben. Ich hoffe sehr, dass da immer mehr Bands und Merch-Produzenten aufspringen. Das Unternehmen DNA-Merch ist hierfür zum Beispiel ein toller Partner für Bands, die wissen wollen, wie ihr Merchandise produziert wird.

Nun bin ich in der #nahamo-Story von der tollen Kate Kaputto über die Band KAFVKA und ihre Idee für nachhaltigen Merch gestolpert. Das feiere ich so sehr, dass ich es sofort mit euch teilen muss! Die Band ruft nämlich dazu auf, ihnen fünf unbedruckte Shirts (oder Pullover und Longsleeves) zu senden, die man selber nicht mehr trägt. Flecken sollen sie nicht haben und insgesamt in einem guten Zustand sein. Als Dank bekommt man ein von der Band bedrucktes Shirts gratis dafür zurück. Die anderen vier Shirts werden ebenfalls bedruckt und auf Konzerten oder Online von der Band verkauft. Die Band sagt, dass Klamotten einfach schon im Überfluss vorhanden sind und wollen so der Überproduktion entgegen wirken. How cool is that?! Wer mitmachen oder sich weiter informieren will, schaut auf die Facebookseite von KAFVKA. (Toller Nebeneffekt: Die Musik gefällt mir auch. Danke, Kate!)

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