Sehenswert:Nachhaltigkeits – Clips von Field of View

Lust auf ein paar interessante Nachhaltigkeitsfilmchen und das noch für umme? Dann abonniert den Vimeo Kanal von Field of View.  Dahinter verbirgt sich eine Münchner Medienproduktionsfirma von Regisseur Ralf Luethy, Alexander Rossner und Daniel Überall. Alle drei keine Unbekannten im Ökobusiness, Ralf gründete bereits Climeguards.org, Alexander sitz im Vorstand von Klimarebellen und Zukunftswerk und Daniel hat u.a. die solidarische Landwirtschaftskooperative Kartoffelkombinat gegründet. Drei Videos möchte ich euch besonders ans Herzchen legen:

Sustainable – ein 15-Minuten Interview-Film, ausgezeichnet vom Rat für nachhaltige Entwicklung.

„Ich strebe wie wahrscheinlich alle Menschen nach Glück. Aber ich kann nur bedingt glücklich sein, wenn ich weiß, dass wir unsere Lebensgrundlagen vernichten und unser Lebensstil dafür verantwortlich ist, dass andernorts Menschen im Elend leben. Und so ist es auch eine sehr egoistische Motivation, die mich bestrebt, denn ich möchte da was ändern“ erklärt Alexander Rossner seine Motivation aktiv zu werden. Neben ihm kommen noch andere Macher, Denker und Visionäre zu Wort, die schonmal losgegangen sind in Sachen nachhaltige Entwicklung und sich mit der Frage beschäftigen: Wie können wir alle gut im 21. Jahrhundert leben? Sie sprechen über Beweggründe, Ideen, Ansätze, die so unterschiedlich sind wie die Menschen und ihre Wirkungskreise selbst. Zwischendurch werden Fakten eingeblendet, vom co2 Verbrauch bis Auswirkung von Fleischkonsum.

Mir gefällt die Bildsprache sehr gut, das ganze Ding hat einen hochwertigen Look und ist insgesamt einfach wegzugucken. Nur die Musik ist mir an einigen Stellen ein bisschen zu drama-psychotisch, aber das ist natürlich Geschmacksache.

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Sustainable II Anthropocene – Next level shit

Etwa ein Jahr später folgte auf Sustainable der Part Zwei. Dieses Mal deutlich schwieriger zu konsumieren als Teil Eins. Einmal weil er vier mal so lang ist, aber auch weil die Beiträge- das verrät schon der Titel- akademischer sind.  Anthropozän ist der Namensvorschlag für eine neue Zeitepoche. Eine, in der der Mensch alles formt, in der der Mensch zum geologischen Faktor geworden ist. Das Haus der Kulturen hat dazu zur Zeit einige interessante Projekte und Ausstellungen.

Aber zurück zum Film: Gleiches Setting wie Part 1: Protagonisten der „Nachhaltigkeitsszene“ kommen zu Wort und sprechen über die Probleme unserer Zeit, Ursachen, Zukunftsszenarien. Mit dabei ist z.B. Franz Josef Radermacher, den ich sehr schätze und dessen Buch zur Ökosozialen Marktwirtschaft ich bereits lang und ausführlich
rezensiert habe. Auch dabei: Dr. Götz Werner, dm-Män und großer Vordenker in Sachen Bedingungsloses Grundeinkommen. Ursula Sladek, Mitgründern der Elektrizitätswerke Schönau. Felix Finkbeiner, Gründer von plant-for-the-planet. Ruth Tippe, Gründerin der gen-ethischen Stiftung. Und Hans Peter Dürr, ehemaliger Leiter vom Max Plack Institut, den ich total gerne als Opa adoptieren würde. Zur Sprache kommen Themen wie Saatgutpatente, Generationengerechtigkeit, Energieversorgung, Ökosoziale Marktwirtschaft, Grundeinkommen… alles dabei. Noch ein Servicehinweis: Wenn Daniel Dahm seine Denkerstirnfalte aufsetzt und von Negentropie und Syntropie erzählt, kann einen das schon mal verleiten innerlich auszuschalten. Aber dran bleiben lohnt sich, es ist wirklich sehr schlau, was er erzählt und es tut eurem Gehirn mal gut über was anderes als Selfies und Katzenbilder nachzudenken 😉 

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Das Kartoffelkombinat

Zum Ende noch was Leichtes: Fünfeinhalb Minuten reine Schönheit von der Solidarischen Landwirtschaft Kartoffelkombinat.

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Kategorien Future Friday

über

Im Gegensatz zu Kunst sollte Essen bodenständig sein. Ich bin für: Das große Ganze untersuchen // das Kleine bewundern // Entdeckungsreisen // Gute Laune // konkrete Pläne // abgefahrene Ideen // Fusion ohne Regen // Transparenz & Lobbycontrol// Arbeit, von der man leben kann. Überall auf der Welt // sich anmalen // vegi Ernährung (gelingt mir noch nicht immer) // Gui Boratto im Sonnenuntergang – ermöglicht durch eine Photovoltaik-Anlage // Sich reinhängen // Ökosoziale Marktwirtschaft versuchen // nicht mehr verbrauchen als einem zusteht // Einen Ort, an dem ich meinen Gedankenwust platzieren kann: Green Friday. Pop & Poesie gibt es hier: http://juliafriday.tumblr.com Bunte Bilder: http://pinterest.com/juliaschimanzky/

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