Freitagskind der Woche: Sia Furler

sia

Die Rubrik Freitagskind haben wir einst gegründet um hemmungslos irgendwelche Leute abzufeiern. Diese Woche: Sängerin und Songwriterin Sia.
Das erste mal hatte ich die Dame auf dem Radar, als vor ein paar Jahren ein Song namens „Girl you lost to cocaine“ über Hypemachine zu mir kam. Eine Abrechnung mit einem Druffi-Exfreund. Ein paar Jahre, ein paar Songs und Star-Koops später ist Sias Twitter Account mittlerweile einer meiner liebsten. Ein paar Gründe ihr dort zu folgen:

Sie ist ganz klischeemäßig ausgedrückt allgemein eine interessante Person. Ich mag die Gegensätze, die sie verkörpert, in ihrer Kunst, in ihrem Leben. Musikalisch rangiert sie mal im Indie-Bereich, dann feiert sie weltweit Erfolge mit David Guetta und ihrem Großraumdissentrack Titanium. Sie ist Bisexuell, Feministin, Tierrechtlerin, vegan… und wird für ihre Songwritingsessions von Britney, Kylie und Katie Perry öffentlich abgefeiert. Eminem nahm für sein letztes Album mit ihr den Track „Beautiful Pain“. auf.

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Pain, das ist ein Thema, das sich durch ihr Leben zu ziehen scheint. Verlust, Zweifel, Tod, Sucht… Sie hat in ihrem Leben einiges erlebt und geht in ihren Songs und in Interviews recht offen damit um. Ihre Karriere begann sie in Australien bei einer Acid-Jazz Formation gesungen, ihre große Liebe bei einem Autounfall verloren und einige Zeit in einer Londoner Boheme-WG gewohnt und sich betäubt.

Mit ihren eigenen Platten konnte sie kleine Erfolg feiern, richtig geknallt hat es erst, als sie anfing für andere zu schreiben, z.B. J.Lo oder Rihanna. Mittlerweile ist ihr der Rummel aber schon wieder zu viel.  „Ich mochte mich lieber vor meinem Erfolg“ sagte sie einst einer australischen Zeitung. „Ich war freundlicher und hatte mehr Energie.“ Das amerikanische Billboard Magazin druckte ein Cover von ihr mit einer Papiertüte über dem Kopf. Titel: Der Star, der kein Star sein will. 

Naja. Aber dafür darf sie jetzt mit Eminem und Robert Pattinson abhängen. Und kann ihre Twitter Gemeinde an ihren Gedanken teilhaben lassen. „I’m not interested in really anything except reality TV, dogs, being sober and hanging out with my friends.“ sagte letztens in einem Interview.  Das ist natürlich Quatsch. Zumindest tweetet sie polythematisch fröhlich über vegane Ernährung, Petitionen, Feminismus, Musikthemen, Promi-Stuff. Wie gesagt: wirklich sehr folgenswert. 

Sia

Und jetzt noch ein bisschen Musik.

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Kategorien Kultur

über

Im Gegensatz zu Kunst sollte Essen bodenständig sein. Ich bin für: Das große Ganze untersuchen // das Kleine bewundern // Entdeckungsreisen // Gute Laune // konkrete Pläne // abgefahrene Ideen // Fusion ohne Regen // Transparenz & Lobbycontrol// Arbeit, von der man leben kann. Überall auf der Welt // sich anmalen // vegi Ernährung (gelingt mir noch nicht immer) // Gui Boratto im Sonnenuntergang – ermöglicht durch eine Photovoltaik-Anlage // Sich reinhängen // Ökosoziale Marktwirtschaft versuchen // nicht mehr verbrauchen als einem zusteht // Einen Ort, an dem ich meinen Gedankenwust platzieren kann: Green Friday. Pop & Poesie gibt es hier: http://juliafriday.tumblr.com Bunte Bilder: http://pinterest.com/juliaschimanzky/

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