Banksy in New York – Kuschel-Tiertransport

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Banksy, das geniale Street Art Phantom, weilt zur Zeit in New York und haut Kunst raus. Seine Werke sind auch im Big Apple politisch, amüsant und durchzogen von einer morbiden Schönheit. Ganz großen Applaus bekommt er von uns für sein „Sirens of the lambs“. Ein Schlachthof-Truck mit weinenden Stofftieren wird zum Kuschel-Tiertransporter, braust durch den Meatpacking District und verstört Passanten. Über 3 Millionen mal wurde das Video bereits geklickt – die PR Abteilung von Greenpeace hätte das nicht besser hingekriegt.

Also, lasst uns Banksys Steilvorlage annehmen und über Tiertransporte sprechen.

In der EU gilt seit 1997 eine Verordnung für Tiertransporte, die Anzahl und Fahrzeiten und Anzahl der „Stockwerke“ regelt.  Grausam bleibt es aber trotzdem noch, wenn jährlich Million lebende Tier über Stunden Tausende Kilometer durch die Gegend gefahren werden. Allein zwischen 2005 und 2009 sollen Transporte von Schlachtschweinen in der EU um 70 Prozent zugenommen haben. Manche Tiere erleben das mehrmals im Leben, erst nach der Geburt und dann nach der Mästung. Ein Grund sind z.B. die Dumpinglöhne auf Deutschen Schlachthöfen, die europaweit dazu einladen, Tiere hierher zu karren. Das bedeutet für die Tiere Stress, Angst, Kälte/Hitze, Lärm… Long story short: Tiertransport sucks!

Mehr vom Great Banksy in New York gibt es hier.

 

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