Stone Brewing: Go To IPA

Stone Brewing begleite ich schon, seit sie sich dafür entschieden haben, eine Brauerei in Berlin zu eröffnen. Jedes mal wenn ich dort bin, bin ich begeistert, was sie aus den leeren Hallen gemacht haben, die ich bei meinem ersten Besuch dort besichtigen konnte.

Da gibt es eine tolle, gläserne Brauerei. Von meiner Brauereiführung dort könnt ihr hier lesen. Außerdem ein großes Restaurant mit mehreren Bars, wo man toll zu den angebotenen Bieren passende Speisen verzehren kann. Durchaus Vegetarier-freundlich, übrigens. Das ist in Brauhäusern nicht selbstverständlich. Richtig toll ist es im Sommer, der Biergarten ist ganz besonders schön. Und wann schmeckt Bier besser, als wenn die Sonne einem dabei noch ein wenig in den Nacken scheint…

Letztens war ich eingeladen, das jetzt neu in Berlin gebraute Go To IPA zu probieren. Dazu sollte es passende Snacks geben. Ds ich von Kreuzberg aus eine gute Stunde brauche bis ich dort bin, musste ich mich ganz kurz überwinden – aber bislang hat es sich immer voll und ganz gelohnt. So auch dieses Mal. Mit dem Fahrrad geht die Strecke von Neukölln/Kreuzberg aus übrigens auch ganz gut, und man ist meistens viel schneller, als mit der BVG. Man muss nur aufpassen, auf dem Rückweg ist man wahrscheinlich ein wenig angetüdelt.

Das Go To IPA wird mit der “Hop-Bursting”-Technik gebraut. Dabei wird ein Großteil der Bitterkeit im Bier durch eine späte Hopfenzugabe erzielt, nämlich nach dem Kochen. Traditionell wird der Hopfen zu Beginn des Würzkochens hinzugegeben. So entsteht ein vergleichsweise sanftes IPA mit komplexem Hopfenaroma. Der Alkoholgehalt ist mit 4,5% vergleichsweise gering, das geht bei Stone schnell in deutlich höhere Gefilde. Yummy!

Küchenchef Robert Hilges hat beste Snacks serviert, die perfekt mit dem Go To IPA harmonieren. Bei dieser Gelegenheit konnte ich ihn auch mal ausfragen. Ich fand toll, wie er mir genau sagen konnte, welche Rohstoffe von wo bezogen werden. Grade bei Fleisch wird genau darauf geachtet, dass es nichts mit Massentierhaltung zu tun hat. Nachhaltigen Fisch zu bekommen ist gar nicht so einfach, aber er ist sich dessen bewusst und arbeitet immer an der bestmöglichen Lösung. Und, was mich immer besonders freut, er geht auch an das Thema Gemüse sehr kreativ heran. Die überbackene Artischocke zum Beispiel war phantastisch, so hatte ich sie überhaupt noch nie gegessen. Die Öffnungszeiten und andere relevante Infos erfahrt ihr auf stonebrewing.eu.

Kennengelernt habe ich bei dem Treffen übrigens unter anderem Cihan Çağlar. Der hat vor etwa zwei Jahren in der Kreuzberger Oranienstraße die Biererei eröffnet: einen Laden, der immer mehr als 500 Sorten Craft Beer aus aller Welt im Angebot hat. Ein Mekka für Bier-Fans, mitten im Herz von Kreuzberg. Er hat auch das ganze Stone-Sortiment im Laden, wenn der Weg nach Mariendorf mal zu weit ist, kann er also aushelfen. Außerdem ist er echt ein angenehmer Typ. Schaut mal bei ihm vorbei!

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