Hinter den Kulissen bei Stone Brewing

Seit Julia und ich vor gut zwei Jahren bei der ersten Veranstaltung im Hause Stone Brewing in Berlin-Mariendorf waren, beobachte ich wie es dort voran geht.

Aus der riesigen und zugigen Halle ist mittlerweile sowohl eine Brauerei als auch ein großes Restaurant mit Biergarten geworden. Zwischenzeitlich habe ich mich durchaus gefragt, ob die das wirklich alles so hinkriegen würden, wie sie es sich vorgenommen haben.

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Aber es ist soweit: Die Brauerei braut schon eine Weile feine Craft Biere für ganz Europa. Letzten Winter war ich dabei, als das erste Weihnachtsbier gebraut wurde. Vor etwa einem Monat hat nun auch das Restaurant die Pforten geöffnet. Dort werden regionale, saisonale und vor allem richtig gute Speisen kredenzt. Beim Fleisch wird sehr auf die Herkunft geachtet (es ist mindestens bio, wenn nicht besser), ebenso bei den anderen Zutaten. Wer genau wissen will, was er da isst fragt einfach nach.

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Vorige Woche durfte ich gemeinsam mit ein paar anderen Interessierten mal hinter die Kulissen der Brauerei schauen. Braumeister Thomas Tyrell hat uns mit in die heiligen Hallen genommen und uns ausdauernd all unsere Fragen beantwortet. Wir konnten Malz in verschiedenen Röststufen probieren und in alle möglichen Kessel schauen. Auch wurde uns der Raum gezeigt, in dem die Dosen abgefüllt werden und eine Anlage für Limited Edition-Flaschen. Der Grund, warum es Stone-Biere in Europa nur in Dosen gibt ist übrigens folgender: Es wurde berechnet, dass das die umweltfreundlichste Lösung ist. Auf den teilweise langen Lieferwegen macht das leichtere Material einen großen Unterschied und das Aluminium kann wohl sehr gut recycelt werden. Außerdem sagt Greg Koch, dass das Bier in Dosen besser hält, unter anderem weil kein Licht reinkommt. Er beschreibt die Dosen als kleine Mini-Fässer.

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Was mir in dem großen, verwinkelten Restaurant direkt klar ist: warum ich niemals hätte Innenarchitektin werden können. So viele tolle Ideen, kleine Spielereien, Ebenen, Räume und Flächen – beeindruckend. Wenngleich der Innenbereich 650 Plätze erfasst, fühlt man sich gar nicht wie in einer großen Halle oder einem Hofbräuhaus. Es gibt verschiedene Bereiche, Szenerien und Stile, die aber alle irgendwie zusammen passen. Besonders schick finde ich, dass der Brauerei-Bereich durch eine Glasscheibe vom Gastraum getrennt ist und man so immer in der einen Welt auch das Treiben der anderen Welt mitbekommt.

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Schlussendlich konnten wir noch das Essen probieren und haben den Küchenchef kennengelernt. Superlecker und absolut Veggie-freundlich. In den kommenden Monaten soll die Karte noch erweitert werden, momentan ist sie eher klein. Die Getränkekarte hingegen ist schon groß: Insgesamt gibt es 50 Craft-Biere vom Fass. 25 davon sind aus dem Hause Stone Brewing und 25 kommen aus anderen Craft-Brauerein der ganzen Welt. Auch wenn der Weg nach Mariendorf jedes mal eine kleine Hürde ist, er lohnt sich.

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Adresse: Im Marienpark 23, 12107 Berlin
Öffnungszeiten: täglich von 12 Uhr mittags bis 0 Uhr. Die Küche schließt unter der Woche um 22 Uhr, am Wochenende um 23 Uhr.
Mehr Infos gibt’s auf stonebrewing.eu.

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