Weihnachten – Liebe, Alkohol und Konsum

Um was geht es an Weihnachten? Klar – um die Geburt von Jesus.
Aber auch darum, die Lieben um sich zu scharen und sich entweder traditionell mit ihnen zu streiten oder ein paar herrliche Tage zu verbringen. Dabei werden in der Regel viele Flaschen mit alkoholhaltigen Getränken geleert und man behäuft sich mit Geschenken. Als hätten nicht eh schon alle mehr als genug.

So ganz ohne Konsum geht Weihnachten hierzulande nicht. Also lasst uns sinnvoll schenken!

Für Mama

Socken. Hat sie uns auch schon so oft geschenkt. Im ersten Moment haben wir gedacht „Och nö, Mama, doch keine Socken – schenk mir bitte was Aufregendes, was ich mir nie selber leisten würde.“ Aber dann werden die Socken von Mama doch immer wieder die Lieblings-Socken. Weil sie Bescheid weiß, viel probiert hat und uns nur das Beste will. Das können wir ihr jetzt zurück geben. Sowohl das erste Gefühl der Enttäuschung, als auch die deutlich länger anhaltende Dankbarkeit für diese perfekten Socken. Minga Berlin macht GOTS-zertifizierte, total schicke und gemütliche Socken aus Bio-Baumwolle. Wir haben von Dir gelernt, Mama!

Für Papa

Papa braucht eigentlich nichts, und bevor er sich großartig was wünscht, kauft er es sich selber. Also schenken wir Papa was Nützliches! Ein Insektenhotel. Insekten nerven nicht nur rum, sondern spielen eine elementare Rolle im Ökosystem. Ohne Insekten kein Leben. Wir sollten uns um sie kümmern, sie hegen und pflegen. Dabei wird Papa besonders viel Spaß haben. Die Firma Luxusinsektenhotels hat einige tolle Hotels ausgearbeitet, und auch einen Unterschlupf für Igel oder Schmetterlinge. Da kann Papa sich reinfuchsen und was Gutes tun. Perfekt.

Für’s Kind

Wenn das zu beschenkende Kind noch kein Zuhause im Zuhause aus Pappe besitzt, sollte dieser Zustand schnell geändert werden! Ich habe schon mal einen Artikel über Kidsonroof geschrieben und bin nach wie vor Fan. Das Haus ist auch jetzt, 1,5 Jahre nach Kauf, sehr beliebt und hält auch weitestgehend zusammen. Besucherkinder sind teilweise kaum heraus zu bekommen und ich musste schon sehr oft aufschreiben, wo man es kaufen kann. Klingt gut, nicht wahr?

 

Für Geschwister

Suff. Damit können sie was anfangen und es wird nicht in irgendeinem Regalfach versauern. Eine Flasche richtig guter Öko-Gin kommt von Herzen und kann beispielsweise beim nächsten Besuch auch gemeinsam probiert werden. Oder am Weihnachtsabend direkt. Die Edeldistellerie Josef Farthofer sitzt in Österreich und verwendet für diesen Gin über 20 Zutaten aus biologischem Anbau. Klingt super!

Für den Freund

Schwierigste Disziplin. Der Freund. Mit dem verbringt  man wohl am meisten Zeit und will am wenigsten falsch machen. Vielleicht wohnt man sogar zusammen und muss selber mit dem Geschenk leben. Es soll nicht zu abgedroschen sein, aber man braucht auch das Rad nicht neu erfinden. Wie wäre es mit einem Druck von Photocircle? Ein faires, soziales, stylishes und klimaneutral geliefertes Geschenk – da ist für jeden Geschmack was dabei. Man tut Gutes, aber es springt einen kein Fair Trade Logo an.

Für die beste Freundin 

Freundinnen schenkt man auch gerne eine Kleinigkeit, vor allem den besten Freundinnen. Denn die sind überlebenswichtig und man sollte ihnen viel mehr Gutes tun, als man im Alltag immer so schafft. Sie sollen sich gut fühlen und zufrieden mit sich sein. Manchmal verkennen sie nämlich, wie toll sie sind. Wie wäre es da mit Seifen oder Body Lotions von Dr. Brommer. Mit biologischem Kokosnuss-, Oliven- und Hanföl, angereichert mit tollen ätherischen Ölen – und das alles aus Fairem Handel.

Für Arbeitskollegen 

Eine Packung Kaffee oder Espresso, ein Porzellan-Kaffeebecher zum Immer-wieder-verwenden und ein schicker Jutebeutel. Weil die Dinger anscheinend nie wieder out werden. Von unserer Lieblings-Kaffee-Marke Coffee Circle. Fair, sozial und wunderbar.

 

Für alle, für die Euch sonst nichts einfällt, oder die in keine Kategorie passen:

Der Klassiker des einfallslosen Geschenks: Ein Gutschein. Ein grüner Gutschein. Und 1.000 mal besser, als Produkte die dann für immer unbenutzt irgendwo herumstehen oder im Mülleimer landen. Zum Beispiel vom Avocado Store.

Fühlt sich Jemand vergessen? Habe ich eine tolle Idee vernachlässigt? Wollt ihr was beisteuern? Schreibt mir gern, dann nehme ich noch mehr Ideen auf.

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Comments

2 Responses to “Weihnachten – Liebe, Alkohol und Konsum”
  1. Georg sagt:

    Vielen Dank für den tollen Artikel. Das richtige Geschenk zu Weihnachten ist nicht immer einfach zu finden.
    Es hilft natürlich wenn man die Persönlichkeit des Beschenkten gut kennt.
    Beste Grüße,
    Georg

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