Vegan backen mit PETA Deutschland

Eines vorweg: Ich bin keine Veganerin. In manchen, schwachen Momenten esse ich sogar Fleisch. Aber pscht! Dennoch versuche ich, so wenig tierische Produkte wie möglich zu kaufen, da mir alle diesbezüglichen Problematiken durchaus bewusst sind. Veganertum habe ich ausprobiert, fast ein Jahr lang. Damals hatte ich noch Dreadlocks in verschiedenen Farben, habe bei Muddi und Vaddi gewohnt und auf jedem Kleidungsstück mindestens einen revolutionären Aufnäher angebracht. Und hatte – wie auch heute noch – Großes vor!

Jetzt fühle ich mich ein bisschen getroffen, wenn ich „Linke Spießer“ von SLIME auflege und bewundere meine ehemalige Mitbewohnerin dafür, wie sie das vegane Leben seit einigen Jahren durchzieht und anscheinend nichts zu vermissen scheint. Aber auch nur ein bisschen. Denn ich habe „echten“ Joghurt so vermisst. Und Kuhmilch im Müsli. So sehr, dass ich es irgendwann beim Experiment belassen habe, aber komplett auf Bio-Produkte umgestiegen bin.

Nun habe ich dieses schicke, vegane Backpapier, sprich ein Poster zum Ausdrucken mit Ideen zum veganen Backen, bei PETA Deutschland gefunden. Warum das wohl Backpapier heißt? Es ist ein Papier, das beim backen hilft. Macht sich super in der Küche, wenn auch die Vergleiche zu konventionellen Produkten mich ein bisschen stören. Eine Öko-Kuh, zum Beispiel in Brodowin, wird deutlich älter und ist nur dann im Stall, wenn sie es möchte.

Das Poster kann man einfach Zuhause auf A4 ausdrucken, oder auch in A3 oder A2 – wozu die meisten von Euch dann wohl in den Copy Shop gehen müssen. Anhand des Backpapiers kann man einfach ab und an und wenn es eben passt mal etwas tierisches durch etwas nicht-tierisches ersetzen.

In vielen Rezepten schmeckt man keinen oder keinen negativen Unterschied. Vegane Eierkuchen finde ich blödsinnig und wiedersprüchlich, vegane Nussecken aber sind zum Beispiel ein Traum. Hier mal mein Lieblingsrezept dafür. Enjoy!

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