Sunday Reading Session

greenfriday

Hört ihr die Sonntagssignale?  Zeit die Spülmaschine auszuräumen, Oma anzurufen und sich bei Kaffee & MS MR Playlist ein bisschen schlauer zu machen. Ein paar Printmagazine müssen Sonntags sein (das aktuelle Couch Magazin hat ein feines DIY Special in der aktuellen Ausgabe), ansonsten stöber ich durch gute Onlineartikel, die ich über die Woche nicht geschafft habe. Hier ein paar Lesetipps zur Inspiration.  Gespickt mit vielen Fakten, damit ihr für die nächste Nachhaltigkeitsdiskussion mit FDP Mitgliedern gerüstet seid:

Ökobilanz des Internethandels aus sueddeutsche.de
–> In der Theorie sieht die Co2-Bilanz von Onlinehandel besser aus als der klassische Einkauf. In der Praxis aber nicht unbedingt. Das liegt unter anderem daran, dass jedes 3. Paket zurück geschickt wird. Wie man seinen Online-Einkauf nachhaltiger macht, erfahrt ihr hier.

Über die Absage an die „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“-Mentalität auf tagesspiegel.de
–> Der Tagesspiegel hat einen schönen Artikel über Collaterive Consumption und Sharing Economy geschrieben und erklärt warum das Internet dieser Bewegung einen enormen Schub gegeben hat. Was Kritiker dazu sagen, könnt ihr ebenfalls hier nachlesen.

Kein Bio ist auch keine Lösung
–> Eike Wenzel schreibt auf Wiwo-Green über  Lifestyle-Ökos und Food Movements – und warum letztere tatsächlich die Welt verändern könnten. WiWo Green hat übrigens öfters mal gute Artikel, lohnt sich immer mal wieder vorbeizuschauen.

Sea Shepherd vs. japanische Walfangflotte
–> Anfang dieser Woche hat das japanische Walfangschiff Nisshin Maru drei Schiffe im Südpolarmeer gerammt, zwei davon sind aus der Sea Shepherd Flotte. Sehr beeindruckende Bilder von dem Unfall – oder besser Angriff – gibt es auf der Sea Shepherd FB Seite.  Die Japaner nutzen die Lücke, dass man Wale zu „wissenschaftlichen Zwecken“ jagen darf, um jedes Jahr Tausende davon zu töten. Die Sea Shepherd sieht (zurecht) allerdings einen kommerziellen Hintergrund in dem Walfang und versucht das Töten zu behindern. Hier schreiben SPON und taz etwas zu den Hintergründen des Vorfalls. Mein Lieblingstwitterpost dazu stammt von TheBug0815.

Blog-Tipp: Berlin i(s)t Bio
Ein sympathischer Blog und Tippgeber rund um das Thema gutes Essen. Wo gibt es für vegane Cafés, wann sind gute Wochenmärkte?  Das erfährt man hier im hübschen Tischdecken-Look. Der Blog ist auch für Nicht-Berliner interessant, die Macher Patrick und Mark stellen neben Berliner Kram auch Bücher,  faire Labels und Fleisch-Studien vor, kurz: alles was mit dem Nachhaltigkeitszirkus zu tun hat. Also rein damit in euren Blogreader.

Die Wissensgesellschaft schläft nicht, wie man sieht. Ich allerdings gleich schon. Das ist an einem Wintersonntag aber auch mehr als legitim gegen 18 Uhr wieder ins Bett zu gehen. Schont ja auch die Umwelt:

 

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via Life is still good

Kategorien Kultur

über

Im Gegensatz zu Kunst sollte Essen bodenständig sein. Ich bin für: Das große Ganze untersuchen // das Kleine bewundern // Entdeckungsreisen // Gute Laune // konkrete Pläne // abgefahrene Ideen // Fusion ohne Regen // Transparenz & Lobbycontrol// Arbeit, von der man leben kann. Überall auf der Welt // sich anmalen // vegi Ernährung (gelingt mir noch nicht immer) // Gui Boratto im Sonnenuntergang – ermöglicht durch eine Photovoltaik-Anlage // Sich reinhängen // Ökosoziale Marktwirtschaft versuchen // nicht mehr verbrauchen als einem zusteht // Einen Ort, an dem ich meinen Gedankenwust platzieren kann: Green Friday. Pop & Poesie gibt es hier: http://juliafriday.tumblr.com Bunte Bilder: http://pinterest.com/juliaschimanzky/

2 Kommentare zu “Sunday Reading Session

  1. Schöne Lesetipps für einen grauen Sonntagnachmittag. Habe alle verköstigt und für gut befunden. Besonders hat mir der WiWoGreen Artikel geschmeckt. Ich möchte Teil einer „Food-Bewegung“ sein!

    • Yeah, das freut mich. Ich möchte auch Teil einer Food-Bewegung sein!!! Oder wie Tocotronic Dirk im Interview Magazin sagte: „Kunst sollte im Gegensatz zur Küche nicht bodenständig sein“ 🙂

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