PUKKA, oder: wie man mit Tee alles richtig machen kann

Dass ich eine Tee-Tante bin, ist dem geneigten Green Friday-Leser gewiss schon aufgefallen. Nun wird es mal Zeit, euch meinen absoluten Lieblings-Tee vorzustellen. So richtig winterlich ist es zwar nicht (jedenfalls nicht in Berlin), aber dennoch irgendwie fies und kalt und absolut teetauglich.

Ich hatte vor einigen Jahren mal eine Packung PUKKA Tee gekauft, irgendwo im Vorbeigehen, weil mir das Verpackungsdesign so gut gefiel. Schön kräftig, bunt und dabei trotzdem schlicht. So einfach geht das wohl bei einem Designer-Kind wie mir: schön einpacken und ich kaufe das Produkt. Zumindest einmal. PUKKA hat mich allerdings so überzeugt, dass ich mein Bestes gebe, alle Sorten mal zu probieren. Und das sind ’ne ganze Menge. Einen herausstechenden Favouriten habe ich nicht – aber PUKKA Love bestelle ich eigentlich immer mit. Rosenblüten. Yummy.

PUKKA Produkte sind ayurvedisch – sollen also das weise Leben fördern und dem Menschen nur Gutes tun. Auf Hindu heißt PUKKA übrigens nichts geringeres als Top-Qualität. (Da kriege ich glatt Lust, Hindu zu lernen… Pukka klingt ja wohl viel schicker als Top-Qualität). Im Jahr 2001 wurde die Firma Pukkaherbs in England gegründet – mittlerweile werden im Auftrag von PUKKA jährlich über eine Million Pflanzen und Bäume biologisch angebaut. Die etwa 500 Bauern-Familien von denen die Produkte dann gekauft werden sind meist in Genossenschaften organisiert und erhalten einen fairen Lohn für ihre Arbeit. Zwischen 50 und 200% über dem Marktpreis. Die Verarbeitung findet dann in England statt.

Darüberhinaus beteiligt sich Pukkaherbs an dem Ayur-Phal Projekt, welches unter anderem einer sehr armen Schule in Südindien die Möglichkeit bietet, sich ein dauerhaftes Einkommen selbst zu erwirtschaften. Pukkaherbs spendet 1 % des Umsatzes, sowie 0,10$ pro Kilo Kräuter, die von dem Ayur-Phal Projekt abgekauft werden.

Geschmacklich ist PUKKA, wie ich finde, sowieso nicht zu übertreffen. Das findet auch der Great Taste Award aus England (die größte unabhängige Bewertung von Nahrung und Getränken in England) und hat im vierten Jahr in Folge die PUKKA Tees mit einer Goldmedallie versehen.

Mehr zu PUKKA, den ayuvedischen Ideen und dem Ayur-Phal Projekt gibt es auf der Website.

Einkaufen kann man den Tee zum Beispiel bei AllBio.

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Comments

One Response to “PUKKA, oder: wie man mit Tee alles richtig machen kann”
  1. Andreas sagt:

    Pukka Tee liebe ich auch, geht fair mit seinen Partnern um und geschmacklich kommt da echt keiner ran.

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