Nüsse und Likör: meine Biofach Highlights

biofach2014

Seit 25 Jahren gibt es sie schon, nun habe ich es dieses Jahr auch mal hin geschafft: zur Biofach und der angedockten Vivaness in Nürnberg. Über 40.000 Fachbesucher tingeln mehrere Tage lang zwischen Ständen von Bio-Verbänden, Fair Trade Neuheiten und Organic Bodybutter, besuchen Panels zu Solidarischer Landwirtschaft und ordern und bloggen und diskutieren. Das große Oberthema: Quo vadis Slow Food und Slow Cosmetics?

Ein großes Get Together. Sehr groß. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie riesig die Messe ist, wie viele Menschen mittlerweile in der Branche ihren Lebensunterhalt verdienen, wie viel Kreativität und Wirtschaftskraft und Veränderungswillen die Slow Food/ Slow Cosmetics Branche eigentlich schon auf die Straße bringt.
Natürlich birgt Vergrößerung auch die Gefahr von Verwässerung mit sich und es ist sicherlich diskussionswürdig ist, warum Capri Sonne auf der Biofach zeigt, dass es jetzt Bio-Saft in sein Plastikmüll verpackt. Aber ich glaube fest daran, dass eine Bewegung groß sein muss, um wirklich etwas ändern zu können.

So, aber Movement-Philosophie beiseite. Sprechen wir über geiles Essen. Was waren die Highlights der über 2.000 Aussteller? Wie sehr ich die neuen Voelkel-Gurkensäfte und Tartex-Kreationen auch mag – Mit Tartex wurde ich ja quasi der Muttermilch entstillt- meine Highlights im Food-Berech sind die kleinen, innovativen Jung-Unternehmen!!

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Ehringhausen haben Anna und ich letztes Jahr schon auf der Next Organic testen dürfen. Die machen unfassbar leckeren Holunderlikör aus biologischem Anbau. Die Geschwister Theres und Georg Glitz-Ehringhause haben die kleine Brennerei aus Nordrhein-Westfalen vor zwei Jahren von ihren Eltern übernommen und möbeln gerade alles auf:  Neues Konzept, neues Design, neue Website. Hoffentlich bald auch neue Vertriebswege. Liebe Berliner Kneipen: bitte ordern!

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Ginger Cat kennt ihr ja bereits, Anna hat Macher Till  ja bereits interviewt. Aber man kann es nicht oft genug wiederholen:der Organic Ingwerlikör ist der Shit und sollte in jedem gut sortierten Bioladen zu haben sein!

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Diese sympathische junge Dame ist Ebru aus Hamburg. Sie produziert leckeren veganen Nussaufstrich aus
türkischen Bio-Nüssen. Name stimmt (Haselherz), Packaging stimmt (sehr süß mit Eichhörnchen),
Produkt stimmt. Green Friday wünscht Haselherz ganz viel Erfolg.

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Baola Limo habe ich in Berlin schon ein paar mal gesehen, es allerdings noch nie probiert. Ein großer Fehler,
denn alles von Baola schmeckt supersüß und supergeil. Baobab produziert neben Limos auch Marmeladen und Gebäck aus Baobab, dem sogenannten Affenbrotbaum. Sehr abgefahrene Pflanze, die angeblich viel Vitamin C, B1 und B6 enthält. Baola ist eine gemeinnützige GmbH und bezieht seine Bio-Früchte
über fairen Handel. „Wir glauben, dass gute Wirtschaftsbeziehungen wertvoller sind und nachhaltiger als Spenden sammeln“ erläutern sie ihre Motivation. Sehen wir ja auch so.

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So, diese Kuh ist doch eine hervorragende Überleitung zur Vivaness, der kleinen Naturkosmetikschwester der Biofach…

 

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