Arte X:enius‘ kleine Green Fashion Doku

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Ach Arte, was würden wir nur ohne dich tun? Nur noch Promi-BigBrother schauen oder so. Zur Zeit kann man in der Mediathek eine nette, kleine, unaufgeregte und gut aufgearbeitete Doku über Grüne Mode anschauen. Los geht es mit ein paar visualisierten Facts & Figures aus der Fast Fashion. Wie viel Arbeitslohn steckt durchschnittlich in einer 100 Euro Jeans?  Wie gelangen toxische Färbungen in unser Wasser? Wie viel Kleidung kaufen die Deutschen eigentlich so? In nur wenigen Minuten wird deutlich: die konventionelle Modeindustrie suckt. Nach einem kurzen Safari durch gängige Bio/Fairtrade Siegel werden Menschen portraitiert, die sich in nachhaltigerer Mode probieren.

Friederike von Wedel-Parlow leitet an der Esmod den Master Studiengang „Sustainability in Fashion“, Studentin Marina testest für ihre Masterarbeit neue Methoden der Jeansbearbeitung aus, das Label Pyua stellt recyclete Outdorrkleidung ohne PFC her.

Für mich immer noch schräg ist das ganze „Kleidung-aus-Milch“-Thema. Ich versuche ja gerade meinen Konsum von Milchprodukten zu reduzieren, weil ich das Kälbchen-wegnehmen und entzündete Hochleistungseuter-thema ja auch nicht so stark finde. Und jetzt müssen die armen Viecher uns auch noch anziehen? Die Macherin Anke Domaske versichert aber, die Milchfasern würden ausschließlich aus Abfallprodukten der Milchindustrie hergestellt.

Alles in allem: sehenswerte Doku, die ihr hier findet.

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–> wie viele Badewannen voll Trinkwasser braucht ein T-Shirt in der Herstellung?

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