Wir haben es satt – Aufruf zur Demonstration

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Am kommenden Wochenende findet die fünfte Wir haben es satt-Demonstration in Berlin statt. Die Forderungen sind, wie auch die letzten Jahre, vielfältig und haben allesamt mit nachhaltiger Landwirtschaft zu tun. Wenn ich mir die Forderungen durchlese, erschrecke ich wieder einmal, dass diese Punkte nicht ohnehin selbstverständlich sind. Konzerne wie Monsanto und Bayer und Unternehmen wie Wiesenhof und Tönnies haben aber vor allem Pläne, den eigenen Profit zu erweitern und ihre Macht auszubauen. Diese Unternehmen haben in der Politik leider einige Interessenvertreter und so werden immer wieder Gesetze verabschiedet, die der nachhaltigen und ökologischen Landwirtschaft im Wege stehen.

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Hierfür lohnt es sich, immer wieder auf die Straße zu gehen und zu zeigen, dass es viele, viele Menschen gibt, die damit überhaupt nicht einverstanden sind.

Die Demo geht am Samstag, 17.01.2015 um 12 Uhr am Potsdamer Platz mit der Auftaktkundgebung los. Um 12.30 setzt sich der Demonstrationszug zum Kanzleramt in Bewegung. Julia war letztes Jahr dort, hier seht ihr ihren Bericht dazu.

Doch es gibt auch ein tolles Rahmenprogramm

Dieses startet bereits am Donnerstag, 15.01., von 17-22 Uhr in der Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42/43 mit einer regionalen Ausgabe des beliebten Streetfood Thursdays. Hier sind, wie jeden Donnerstag, viele verschiedene Streetfood-Ständen mit spannenden Kleinigkeiten zu Essen vertreten. An diesem Donnerstag arbeiten alle Händler soweit es geht mit regionalen Zutaten.

Weiter geht es am Freitag, 16.01. von 18-22 Uhr mit der Schnippeldisko im Zirkus Cabuwazi, Am Postbahnhof 1. Dieses Format von der Slow Food Youth Deutschland bringt junge (und gerne auch alte) Menschen zusammen, die gemeinsam Gemüse schnippeln. Gemüse, das von Höfen aus dem Berliner Umland kommt und das zu krumm und schief für den Verkauf ist. Am Freitag wird für die Suppe für den politischen Suppentopf am Samstagnachmittag geschnippelt und gekocht.

Samstagfrüh dann, von 8-11 Uhr kann es wieder in die Markthalle Neun gehen, wo ein Bauernfrühstück statt findet. Hier ist ein guter Treffpunkt, um gemeinsam zur Demo zu fahren, sich schon vorab auszutauschen und sich für den Tag mit gutem, regionalen Essen zu stärken.

Samstagnachmittag schließlich, im Anschluss an die Demo, können alle Interessierten und Macher an Soup & Talk – Der politische Suppentopf  in der Heinrich Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, teilnehmen. Hier wird es neben der Suppe von der Schnippeldisko am Vorabend Diskussionsrunden und Beiträge von verschiedenen Rednern geben.

Also – nichts wie raus auf die Straße, in die Markthalle, zum Zirkus, in die Heinrich-Böll-Stiftung! Weitere Informationen und Updates gibt es auf der Website und in der Facebook-Veranstaltung.

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