Was das Bergwaldprojekt macht

Warum Wald so wichtig und schützenswert ist, habe ich hier für euch zusammengeschrieben. Aus ebendiesen Gründen hat sich 1987 das Bergwaldprojekt gegründet. Die Frauen und Männer haben sich zur Aufgabe gemacht, Wälder zu erhalten, zu pflegen und zu unterstützen. Außerdem wollen sie das Naturverständnis von möglichst vielen Menschen fördern.


Hände dreckig machen: unbedingt erwünscht und dringend erforderlich.

Gegründet wurde der Verein von Wolfgang Lohbeck von Greenpeace und dem Förster Renato Ruf. Neben der forstwirtschaftlichen Arbeit bietet das Bergwaldprojekt Freiwilligenprojekte und CSR-Projekte mit Firmen an. Weitergehend gibt es eine Waldschule, die in Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Thema Wald näher bringt und Bewusstsein schafft.


Jeder Baum für sich ist wunderschön und hat seine eigene Geschichte. Außerdem ist er die Heimat für unzählige Insekten.

Ich hatte letztens die Gelegenheit, den Geschäftsführer sowie zwei Förster vom Bergwaldprojekt kennenzulernen und mit ihnen Bäume zu pflanzen. Das war ein tolles Erlebnis, das ich wohl nicht mehr vergessen werde. Ich war ganz beeindruckt von dem Respekt, mit dem sie mit dem Wald umgegangen sind. Förster Peter hat uns durch den Wald geführt und gezeigt, wo der Wald intakt ist und wo die Förster noch Arbeit vor sich haben. Wie er die Rinden berührt hat und die Blätter auf dem Boden ganz vorsichtig beiseite geschoben hat um tiefere Schichten zu zeigen hat mich nachhaltig beeindruckt.


Förster Peter, hier lässig an eine Zitterpappel gelehnt.

Wer mehr über den Wald lernen möchte und Lust hat, selber auch richtig anzupacken kann sich für einwöchige Workshops anmelden. Aktuell ist das Bergwaldprojekt an 51 Orten in Deutschland tätig und bietet immer mal Projektwochen an. In diesen wird gelernt, gepflanzt und der Bestand gepflegt. Um die Anreise kümmert man sich selbst, für Unterbringung und Verpflegung sorgt das Bergwaldprojekt. Man tauscht sozusagen Arbeitskraft und Zeit gegen Wissen, Verpflegung und Übernachtung. Wer Kinder hat, zahlt pro Kind und Woche 100 Euro und die Kinder bekommen ein von Naturpädagogen betreutes Parallelprogramm. Klingt ganz schön toll, finde ich. Wer sich dafür interessiert, schaut hier vorbei und findet alle nötigen Informationen.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Re:Blog entstanden. Der Inhalt spiegelt dennoch komplett meine Gedanken und meine Meinung wieder, das würde ich mir beides für kein Geld der Welt abkaufen lassen.

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