Kiezbett – das lokalste Bett ever

Mich erreichen fast täglich E-Mails von Menschen, die ihre Ideen via Crowdfunding verwirklichen möchten. Oft fehlen mit Hand und Fuß in den Geschichten – umso mehr freue ich mich über die spannenden Themen. Nicht mehr losgelassen hat mich die Idee von Kim und Steve. Sie haben das Kiezbett entwickelt und bereits die Fundingschwelle erreicht. Zurecht! Kommt noch mehr Geld zusammen, können weitere Pläne schneller in die Tat umgesetzt werden. Aber von vorne:

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Die Idee

Die Gründer möchten ein lokales und schonend produziertes Holzbett bauen. Das Holz kommt von Wäldern am Stadtrand. Die Bäume werden von Azubis geholzt und von Pferden aus dem Wald gezogen. Das Holz wird von einem lokalen Sägewerk verarbeitet und in einer Inklusionswerkstatt zusammen gebaut. Verpackt wird schließlich mit Recycling-Materialien aus der Region. Los geht es in Berlin, aber der Plan ist es, das Kiezbett auch in anderen Städten zu bauen. Eben mit Münchener Holz, mit Hamburger Holz und so weiter. Außerdem werden für jedes verkaufte Bett vier neue Bäume in der Umgebung gepflanzt, um die lokalen Wälder zu erhalten.

Das Design

Das Kiezbett ist erhältlich in drei verschiedenen Größen erhältlich (in cm: 140 x 200, 160 x 200 und 180 x 200). Das Design ist schlicht und auf das nötigste reduziert. Ich würde es zu gerne mal in echt sehen, auf den Bildern finde ich es richtig toll. Ein weiteres Feature ist, dass man die Breite des Kiezbettes im Laufe der Jahre anpassen kann. Einfach Kopf- und Fußteil austauschen und das Kiezbett wächst mit. Außerdem wird absolute Quietsch-Freiheit versprochen. Na, das will ich doch mal hoffen…

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Die Wertschöpfungskette

1. Beschaffung: Das Holz stammt aus heimischen Wäldern in und um Berlin. Die Bäume werden von Auszubildenden gefällt und von Pferden schonend aus dem Wald gezogen.

2. Produktion: Ein lokales Sägewerk schneidet und trocknet das Holz, das danach in einer lokalen Inklusionswerkstatt zum Kiezbett veredelt und verpackt wird. Die Verpackung ist aus Recycling-Materialien aus der Region.

3. Lieferung: Das Kiezbett wird nur lokal in Deiner Stadt mit dem Lastenrad geliefert (wir beginnen in Berlin und freuen uns, riesig, wenn weitere Städte dazu kommen. Ihr habt es in der Hand!)

4. Verkauf: Mit jedem produzierten und verkauften Bett werden kleine lokale Betriebe unterstützt. Ein Anteil des Erlöses geht an ein konkretes Naturschutz- und Inklusionsprojekt in Berlin. Für jedes verkaufte Bett pflanzen wir 4 junge Baumsetzlinge mit dem Forstbetrieb der Berliner Forsten zur Erhaltung der lokalen Wälder.

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Hier geht es zu Startnext und dem Crowdfunding. Es lohnt sich, noch während der Crowdfunding-Phase zuzuschlagen, der Verkaufspreis wird nach Abschluss teurer sein 😉 Alles weitere  erfahrt ihr direkt auf kiezbett.com.

Ich überlege, ob ich auch noch zuschlage… und das olle Quietschteil vom schwedischen Möbelriesen durch dieses Bett mit toller Geschichte ersetze.

Die Fotos sind von Julia Kneuse.

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